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Farbmanagement

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Farbmanagement und Kalibrierung

Zur richtigen Betrachtung von Fotos am Bildschirm, egal ob schwarz-weiß oder in Farbe, ist es nötig, dass der Monitor korrekt eingestellt ist. Es könnte sonst sein, das die Bilder zu hell, oder, was sehr viel häufiger vorkommt, zu dunkel erscheinen. Hier wollen wir eine kleine Hilfe geben damit Ihr Monitor entsprechend angepasst werden kann. Das Ergebnis wird unter Umständen nicht unbedingt jedermanns persönlichen Geschmack entsprechen, ist aber für ein unverfälschtes Betrachtungserlebnis, so wie der Fotograf sich das Bild vorgestellt hat, unabdingbar.

Korrekte und konsistente Farben sind kein Luxus, sondern ein absolutes Muss für jeden Fotografen und Kreativen in der Medienbranche.

Falsche Farben

Das einzige, was noch nicht so recht funktionieren will, ist die richtige Darstellung der Farben. Bilder sehen auf dem Computermonitor etwas anders aus als bei der Aufnahme. Und noch einmal ganz anders, wenn sie ausgedruckt werden. Technisch gesehen ist das eigentlich kein Wunder: Es arbeiten drei unterschiedliche Geräte zusammen, die zunächst nicht aufeinander abgestimmt sind. Die Digitalisierung nimmt ein Kamera-Chip im RGB-Farbraum vor. Das ist der Lichtfarbraum, in dem auch das menschliche Auge die gesehenen Farben in Rot, Grün und Blau-Anteile zerlegt, bevor sie unser Gehirn zu einem Farbeindruck wieder zusammensetzt. Nach dem Übertragen der Bilder auf den Computer sehen wir die Bilder an einem Monitor, der Farben ebenfalls nach dem RGB-Modell darstellt. Ein kleiner aber feine Unterschied besteht darin, dass der Monitor nicht so viele Farbennuancen darstellen kann, wie der Kamera-Chip erfasst. Wird das Bild am Ende zum Drucker geschickt, müssen die Lichtfarben in Druckfarben umgewandelt werden. Schließlich "belichtet" der Drucker das Papier nicht, sondern er betröpfelt es mit vier, sechs, acht oder mehr Tintenfarben. Wer jemals versucht hat, mit dem Tuschkasten einen exakten Farbton anzumischen, kann sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie schwierig es ist, mit dem Auge wahrgenommene RGB-Farben in stoffliche Farben umzusetzen.

Ihr PC lässt sich einstellen!

Normalerweise werden Betriebssysteme über sogenannte Farbprofile einem Monitor in Helligkeit, Kontrastumfang, Farbtemperatur und Gammawert angepasst. Hierzu spielt eine Menge von Faktoren, wie der verwendete Bildröhrentyp, Lochmaske, Leuchtschicht etc. eine wichtige Rolle. In der Regel sollte jedem besseren Monitor ein solches Farbprofil auf einem Datenträger beiliegen. Sollte das nicht der Fall sein, so wenden Sie sich an den Hersteller des Gerätes. Oft gibt es ein entsprechendes Farbprofil auch auf der Webseite des Herstellers direkt zum herunterladen. Eine Profildatei ist nur wenige KByte groß und hat meist *.icm oder *.icc als Endung. Profildateien lassen sich unter Windows in den Bildschirmeigenschaften hinzufügen (Rechtsklick Desktop -> Eigenschaften -> Einstellungen -> Erweitert -> Farbverwaltung). Für Monitore für die der Hersteller kein Farbprofil anbietet, gibt es verschiedene Programme um ein solches Farbprofil selbst zu erstellen.

Monitor ausmessen

Im Computer erfolgt diese Umrechnung nach Standard-Farbtabellen. Entsprechend unpräzise ist das Ergebnis. Um eine einheitliche Farbwiedergabe zu bekommen, muss man die drei Geräte miteinander "vernetzten". Das ist die zentrale Aufgabe des Farbmanagements. Der Abgleich der Geräte untereinander wird über spezifische Profile vorgenommen. Diese beschreiben die Besonderheiten des jeweiligen Geräts und sind bei höherwertigen Kameras und Druckern im Lieferumfang enthalten. Jedes halbwegs moderne Betriebssystem bietet die nötige Infrastruktur, um solche Profile einzubinden. Kameras, Scanner und Drucker arbeiten halbwegs konstant. Monitore dagegen unterliegen im Lauf der Zeit einer schleichenden Abnutzung. Von daher sind ihre mitgelieferten Farbprofile nur ein Anhaltspunkt und müssen regelmäßig aktualisiert werden. Für diese Aktualisierung benutzt man ein "Colorimeter" wie Spyder3Pro oder Spyder3Elite. Das sind Messsonden, die im Zusammenspiel mit spezieller Software die Farbwerte des Monitors ausmessen und eventuelle Farbstiche oder Leuchtkraftverluste ausgleichen.  Diese Colorimeter sind bei Software Trading besonders preiswert zu bestellen.

 

 

Kalibriert und nicht kalibriert im Vergleich
Kalibriert und nicht kalibriert im Vergleich
 

     

 

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