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Schmuckfarben

Schmuckfarben

Regelmäßig wird beim Farbdruck das Farbmodell CMYK verwendet. Je nach Drucktechnik müssen meist Mischfarben oder hellere Farbstufen durch Rasterung bzw. subtraktive Farbmischung erzeugt werden.

Diese Mischfarben sind aber aufgrund der nur drei Buntfarben Cyan, Magenta und Yellow nicht immer optimal. es gibt z.B. keine vollständige Farbsättigung. Vor allem in den Farbbereichen Blau und Grün sind die Mischergebnisse oft nicht zufriedenstellend.
Auch helle Farbwerte sind oftmals schwierig, so dass mittlerweile oft zusätzlich ein helles Cyan sowie ein helles Magenta als Standardfarben mit verwendet werden.

Doch manchmal kommt es darauf an, genau eine bestimmte Sonderfarbe als eigene Farbe zu drucken. Einheitliches optisches Auftreten verlangt oft nach einheitlichen, möglichst übereinstimmenden Hauptfarben. Das erreicht man durch einen Mehrfarbdruck mit einer zusätzlichen Sonderfarbe, der Schmuckfarbe.

Eine Schmuckfarbe, auch Sonderfarbe oder Spotcolour genannt, ist eine zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Druckfarbe beim Mehrfarbdruck. Der Begriff umfasst Volltonfarben für zusätzlichen Farbtiefenumfang ebenso wie Effektfarben.

Vorteile:

  • standardisiert, daher sind beispielsweise Farbabsprachen am Telefon möglich, gleicher Farbton bei verschiedenen Druckereien, keine Farbunterschiede durch verschiedene Farbseparationsverfahren
  • eventuell weniger Druckgänge, wenn beispielsweise nur die Sonderfarbe+Schwarz gedruckt wird
  • anhand von Farbmusterbüchern kann dem Kunden vorher gezeigt werden, wie ein Farbton wirkt (die Ansicht am Monitor bzw. auf dem Ausdruck eines Desktopdruckers weichen oft sehr weit von der im Druck erzeugten Farbe ab)

Merkmale:

Die Schmuckfarbe oder Sonderfarbe ist eine vorher fertig und genau gemischte Farbe, die dann als eigene Farbe zusätzlich gedruckt wird.
Zu diesen Sonderfarben zählen auch Effektfarben wie Silberfarben oder Goldfarben. Für Schmuckfarben verwendet man meist einen normierten Farbraum, wie HKS oder Pantone.

Tipps:

Wenn Sie in einem Dokument Schmuckfarben verwenden, achten Sie darauf, dass nur diese ausgesuchten Schmuckfarben in dem Grafiken und Texten verwendet werden (jede verwendete Schmuckfarbe bedeutet einen Druckgang in der Druckmaschine, einen Film und eine Druckplatte, also Kosten).

Vergessen Sie, was Ihnen Ihr Monitor zeigt - gedruckt sehen die Farben wie auf dem Farbfächer aus.

Unterstützt Ihr Zeichen- oder DTP-Programm ein spezielles Schmuckfarbensystem (z. B. HKS) nicht, können Sie die Schmuckfarben in einem anderem System anlegen (z. B. Pantone). Da die Ansicht auf dem Monitor sowieso nicht mit dem Druck übereinstimmt und da jede Farbe extra auf einem Film separiert wird, kann man die Farben einfach beim Druck austauschen. So kann z. B. Rot durch Blau ersetzt werden, man muss nur der Druckerei mitteilen (schriftlich), was mit welcher Schmuckfarbe gedruckt werden soll.

Unterstützt Ihr Zeichen- oder DTP-Programm gar kein Schmuckfarbensystem, können Sie die Schmuckfarben als in Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz anlegen. Ansonsten gilt das im vorigen Punkt gesagte.

Farbverläufe von Schmuckfarben sollten Sie so anlegen, daß die Schmuckfarbe z. B. von 100 % nach 0% verläuft, Verläufe von Schmuckfarben gegen Weiß bzw. eine andere Farbe bereiten bei der Ausgabe oft Probleme.

Bedenken Sie beim Abspeichern oder Exportieren des Dokumentes, dass nur wenige Dateiformate Schmuckfarben unterstützen (derzeit programmunabhängig nur EPS-, DCS- und PDF-Format).

Nur die reichliche Hälfte der Schmuckfarben lässt sich mit dem CMYK-Farbsystem wiedergeben, die anderen liegen außerhalb des CMYK-Farbraumes. Das hat zur Folge, dass bei Drucksachen, die vierfarbig gedruckt werden, die Schmuckfarben zusätzlich gedruckt werden bzw. Abweichungen in Kauf genommen werden müssen.

 

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